Übungsflüge in Grafenwöhr
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Pressemitteilung vom 18. September 2009
Amberg-Sulzbach. (sor)
Die in Ansbach stationierte 12. US-Heeresfliegerbrigade verlegte im Sommer 2007 mit dem Großteil ihrer Hubschrauber in den Auslandseinsatz. Im Dezember 2008 kehrte die Einheit nach Deutschland zurück und nahm den Flugbetrieb ab Januar 2009 in einem Umfang wieder auf, der in etwa dem vor der Verlegung in 2007 entspricht. Dabei wird auch auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr regelmäßig geübt. Wie MdL Reinhold Strobl nun vom stellv. Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, MdB Walter Kolbow erfahren hat, habe nach Auskunft des Bundesministeriums der Verteidigung die Auswertung der von einem Petenten monierten Flugbewegungen gezeigt, dass in allen Fällen ein vorschriftskonformer Flugbetrieb zu verzeichnen war. „Wenngleich über die Übungsnotwendigkeit der in Deutschland stationierten US-Streitkräfte kein Zweifel besteht und die Auswertung des Übungsflugbetriebes zweifelsfrei zeigt, dass der Flugbetrieb unter Beachtung aller flugbetrieblichen Bestimmungen durchgeführt wird, ist unstrittig, dass alle Möglichkeiten einer Entlastung der Bevölkerung ausgeschöpft werden müssen“, betont Staatssekretär Dr. Peter Wichert in einem Schreiben.
Das Bundesministerium der Verteidigung unterstütze seit Anfang März durch das Luftwaffenamt, Flugbetrieb der Bundeswehr, die US-Landstreitkräfte in ihren Bestrebungen, über die Notwendigkeit des gegenüber 2008 gestiegenen Übungsumfanges zu informieren und die damit einhergehenden Belastungen auf das unvermeidbare Maß zu begrenzen. Deshalb fand vor kurzem wieder eine Tagung der örtlichen Fluglärmkommission statt. Ziel sei es, mit Unterstützung der Abteilung Flugbetrieb im Luftwaffenamt den derzeitigen Übungsflugbetrieb vor dem Hintergrund der Beschwerdesituation zu analysieren und unter Abwägung aller Interessen und Belange Möglichkeiten einer Reduzierung der Belastung für die Bevölkerung der Region zu prüfen.
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